Warum Blockchain für Kryptowährungen wichtig ist

Kryptowährungen und Blockchain sind zwei Begriffe, die stark assoziert werden. Ursprünglich ging es aber vor allem darum eine Technologie einzusetzen, welche Transparenz, Sicherheit und Schutz vor Manipulationen garantieren konnte. Und genau dies alles bietet Blockchain!

Transparenz bei den Transaktionen

Bei klassischen Währungen wird die Geldmenge zentral gesteuert und auch deren Werterhaltung gegenüber anderen Währungen wird durch eine Zentralbank beeinflusst. Im Alltag stellen dann zugelassene Organisationen wie Banken sicher, dass mit der Währung Transaktionen getätigt werden können.
Dadurch ist es im heutigen Währungssystem fast unmöglich, transparent zu sein. Zentralbanken beeinflussen sich gegenseitig mit unterschiedlichsten, geldpolitischen Massnahmen (man denke nur schon an die Thematik der Leitzinse), und auch Geldbanken setzen das Vermögen (Guthaben auf Konti) von Personen ein, um anderen Personen Geld auszuleihen (Kredite, Hypotheken) oder in teilweise volatile Werte (Aktien) zu investieren, um den Gewinn zu maximieren.

Bei Kryptowährungen ist die Ausgangslage dank Blockchain-Technologie anders: Das «Schürfen» erfolgt dezentral auf verschiedenen Rechnern und wegen der Verkettung der einzelnen Daten ist der Zugang zur Kryptowährung sichergestellt.

Datensicherheit bei Kryptowährungen

Bei digital geschürften Währungen ist die Datensicherheit ein zentrales Element, um sich vor Datendiebstahl (und somit Währungsverlust) oder Datenveränderungen schützen zu können. Versuchen wir dies einmal mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Klassische Währungen werden vor allem dann gestohlen, wenn sie in grösseren Mengen zentral gelagert (Bank) oder transportiert (Geldtransporte) werden. Auf Kryptowährungen übertragen würde dies bedeuten, dass sie vor allem dann gefährdet wären, wenn sie an einem Ort gespeichert würden. Im Gegensatz zu klassischen Währungen sind die einzelnen «Blöcke» aber bei der Übermittlung (Transaktion) nicht gefährdet, weil jeder Datensatz durch die Verkettung miteinander verbunden ist. Würde man diesen «Block» stehlen, wäre er alleine absolut nutzlos.

Kryptowährungen können kaum manipuliert werden

Und damit kommen wir schon zum letzten Punkt: Die Manipulierbarkeit. Während klassische Währungen auch, zumindest kurzfristig, manipuliert werden können (z.B. durch das Drucken von Falschgeld), ist dies durch die Verkettung der dezentral abgespeicherten Datensätze kaum möglich. Denn der Wert der einzelnen Einheit ist nur dann gewährleistet, wenn alle vorangehenden Datensätze unverändert sind. Somit ist die Kryptowährung besser geschützt!

Man sollte also nur noch Kryptowährungen einsetzen – oder doch nicht?

Von den Sicherheitsaspekten her sind Kryptowährungen um einiges sicherer als klassische Währungen. Aber sie sind ebenfalls dem uralten Gesetz von «Angebot und Nachfrage» unterstellt, und hier sind wohl die grössten Herausforderungen zu sehen. Einerseits werden immer neue Kryptowährungen lanciert (die Konkurrenz nimmt ständig zu), anderseits entwickelt sich der Kurs nach der Nachfrage. Das ist zwar bei klassischen Währungen auch der Fall, aber im Gegensatz zu diesen gibt’s kein direkter Bedarf (inländische Währungen werden gebraucht, um in einem bestimmten Wirtschaftsgebiet Transaktionen zu finanzieren), zumindest heute nicht. Und es gibt keine Börse, die den Handel von Kryptowährungen sicherstellt. Somit ist jede Kryptowährung grundsätzlich überall auf der Welt schürf- und einsetzbar, aber dies nur innerhalb des eigenen Systems.


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